Die verlorene Stadt „Ciudad Perdida“ – nach Machu Picchu die größte wiederentdeckte präkolumbianische Stadt Südamerikas – liegt im Norden Kolumbiens in der Sierra Nevada de Santa Marta, welches zugleich das höchste Küstengebirge der Welt ist. Lediglich 13 km Luftlinie trennen schneebedeckte Gipfel vom karibischen Meer!

Auf wilden Pfaden gelangt man durch den undurchdringlichen Regenwald im Territorium der Kogui zur Stadt der Tayrona-Indianer. Es geht 3 Tage über Berge und Täler, durch reißende Flüsse, vorbei an Wasserfällen, Kokaplantagen, seltenen Tierarten und Indianerdörfern bis zum finalen Aufstieg der 1200-stufigen Felstreppe.


 

Oben angekommen, beeindrucken sowohl das Panorama als auch die faszinierende Ausgrabungsstätte selbst, die erst 1975 wiederentdeckt wurde. Der Komplex liegt auf einer Höhe von 900 m bis 1300 m und besteht aus 200 Brücken, Terrassenund Bewässerungsanlagen.

Die hölzernen Rundhäuser, in denen die Tayrona einst lebten, wurden vom Zahn der Zeit besiegt und sind heute nicht mehr zu sehen. Die Anlage war einst das politische und wirtschaftliche Zentrum der Tayrona und beherbergte zeitweise bis zu 4000 Menschen. Wer sich etwas genauer umsieht, erkennt an den zahlreichen Überresten von Werkzeugen und Hilfsmitteln für den Alltag, dass die Tayrona ein äußerst hoch entwickeltes Volk waren.

Tipp: Im Tayrona-Nationalpark kann man sich einen Eindruck von den ehemaligen Rundhäusern verschaffen. Das luxuriöse Ecohab Hotel, direkt am Strand gelegen, wurde diesen Behausungen nachempfunden.

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