UNESCO-STÄTTEN Kolumbiens

PATRIMONIOS CULTURALES UNESCO EN COLOMBIA

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Beim Stichwort Kolumbien denkt man sofort an das mannigfaltige Kulturerbe des Landes. Die drei Kulturen, die über Jahrhunderte hinweg in Kolumbien gelebt haben, die einheimische, die europäische und die
afrikanische, haben allesamt deutliche Spuren hinterlassen. Die Verschmelzung dieser Einflüsse bringt ein Ergebnis eines faszinierenden kulturellen Reichtums hervor, vielseitig an Geschichten, Mythen und Überraschungen. Kein Wunder, dass Kolumbien eine lange Liste an UNESCO-Welterbestätten aufweist, die die Augen eines jeden Kulturfreundes zum Leuchten bringen:

CARTAGENA DE INDIAS
(SEIT 1984)

Cartagena de Indias ist der Inbegriff einer karibischen Stadt: Kolonial, farbenfroh und tropisch. Die Altstadt lädt dazu ein, sich in den engen Pflastersteingassen zu verlieren, sich an den bunten Häusern mit ihren gedrechselten Balkonen sattzusehen und sich in die Zeit der Kolonialisierung zu träumen.

NATIONALPARK LOS KATJOS
(SEIT 1994)

Der Nationalpark Los Katjos im Nordwesten des Landes ist ein Naturparadies der Superlative: Der schnellste Fluss der Welt, der Atrato, donnert durch das Gebiet des Nationalparks. Die Hügel, Wälder und Feuchtebenen beherbergen eine biologische Vielfalt, die weltweit ihresgleichen sucht. Neben den 450 Vogelarten, die hier zu Hause sind, kann einem auch schon mal ein Tapir oder ein Riesenameisenbär vor die Linse laufen.

HISTORISCHES ZENTRUM VON SANTA CRUZ DE MOMPÓX

HISTORISCHES ZENTRUM VON
SANTA CRUZ DE MOMPÓX (SEIT 1995)

Santa Cruz de Mompóx wurde 1540 am Ufer des Flusses Magdalena gegründet und hat sich durch die strategisch günstige Lage schnell zu einem Transport- und Wirtschaftszentrum entwickelt. Mompóx ist eine reiche und florierende Stadt, was sich auch in der Architektur widerspiegelt: Majestätische Bauten und großzügige Alleen zeugen vom einstigen Wohlstand und verleihen dem Stadtzentrum Harmonie und Stil. Im 19. Jahrhundert wendete sich das Blatt: Durch die Verschlammung des Flusses wich der Schiffsverkehr auf alternative Routen aus, Mompóx geriet langsam, aber sicher in Vergessenheit. In der Stadt florierten schnell Kriminalität und Gewalt statt Handel und Verkehr.

Heute ist Mompóx wieder sicher und beliebter denn je: Statt Kaufleuten wandeln heute Touristen über die Avenidas und Alleen und lassen sich den Geruch des Wohlstands um die Nase wehen.

ARCHÄOLOGISCHER PARK TIERRADENTRO

ARCHÄOLOGISCHER PARK
TIERRADENTRO (SEIT 1995)

Der Nationalpark Los Katjos im Nordwesten des Landes ist ein Naturparadies der Superlative: Der schnellste Fluss der Welt, der Atrato, donnert durch das Gebiet des Nationalparks. Die Hügel, Wälder und Feuchtebenen beherbergen eine biologische Vielfalt, die weltweit ihresgleichen sucht. Neben den 450 Vogelarten, die hier zu Hause sind, kann einem auch schon mal ein Tapir oder ein Riesenameisenbär vor die Linse laufen.

» Kolumbien intensiv erleben, das bedeutet Kultur und Geschichte erfahren, mit den Einheimischen Gespräche führen und intakte Natur beobachten, sogar riechen können. «

Markus Recknagel
Kolumbien.de

ARCHÄOLOGISCHER PARK
SAN AGUSTÍN (SEIT 1995)

Unweit von Tierradentro wachen im archäologischen Park San Agustín 500 imposante Statuen aus Stein über ihr Territorium und blicken geheimnisvoll in die Ferne. Auf den ersten Blick erinnern die steinigen Gesellen an ihre Brüder auf der Osterinsel. Zwar weniger bekannt als die chilenischen Moai, sind die Statuen in San Agustín dennoch nicht weniger spannend – gerade, weil ihre Geschichte auch heute noch Archäologen zahlreiche Rätsel aufgibt. Man geht davon aus, dass sie zwischen 555 vor und 1630 nach Christus entstanden sind, Tiere oder maskierte Monster darstellen und während Beerdigungen und spirituellen Zeremonien zum Einsatz kamen. Hier sind Hobbyforscher gefragt – vielleicht gelingt es Ihnen, das Geheimnis der namenlosen Gesellen zu lüften?

ARCHÄOLOGISCHER PARK SAN AGUSTÍN

PALENQUE DE SAN BASILIO
(SEIT 2004)

Beim Wort „Palenque“ denkt man zunächst an die Ausgrabungsstätte in Mexiko. Aber tatsächlich gab es früher in ganz Südamerika Palenques. Das Wort bedeutet schlicht und ergreifend „Stadt mit Mauern“ und bezeichnete die Notunterkünfte der entflohenen Sklaven. Hier bildeten sie Gemeinden und begannen ein neues, freies Leben aufzubauen. San Basilio war nicht nur die erste freie Stadt in Amerika, sondern ist auch die einzige „Palenque“ in Kolumbien, die noch existiert. Heute leben dort ca. 3500 Menschen, meist afrokolumbianischer Herkunft. San Basilio wirkt daher gelegentlich wie ein lebendiges Freiluftmuseum.

NATURRESERVAT MALPELO
(SEIT 2006)

Das Naturreservat Malpelo besteht aus der felsigen Hauptinsel Malpelo und elf kleinen Klippen, die 500 Kilometer vor der Hafenstadt Buenaventura aus dem Pazifik ragen. Nackte Berghänge dominieren die Optik des Archipels, die einzigen Bewohner sind Blaufußtölpel. Dafür ist im umliegenden Gewässer richtig viel los: Riesenzackenbarsche, Marline und seltene Hai-Arten sorgen für ein exotisches Tauchvergnügen.

KAFFEE-KULTURLANDSCHAFT
(SEIT 2001)

Der kolumbianische Kaffee ist nicht nur besonders lecker, die Kaffee-Kulturlandschaft Kolumbiens, hügelig und immergrün, ist auch eine der landschaftlich schönsten Regionen des Landes. Hier wird noch alles von Hand erledigt. Der Kaffeeanbau geschieht auch heute noch auf den meisten der inzwischen 24.000 Kaffeefarmen des Landes auf traditionelle Weise, nach uralten, lange erprobten Techniken. Die Kaffeeproduktion in Kolumbien ist außerdem eine wichtige Säule des nachhaltigen Tourismus: Viele Fincas sind für Reisende geöffnet. Sie können dort einige Tage verbringen, kräftig mit anpacken und ganz tief in die Welt des schwarzen Goldes eintauchen! Die beliebte Kaffeeregion Salentogehört zum UNESCO Weltkulturerbe

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